Mrz 17

RIM hat es früh erkannt das die Tatsache des herkömlichen E-Mail Empfangs via POP3 oder IMAP sync in voreingestellten Zeitintervallen auf mobilen Endgeräten nicht die idealste ist. Warum? Jede Anfrage vom Handy oder PDA kostet neben dem verursachten Netzwerktraffic im Mobilfunknetz Batterielaufzeit. Ist der Abfrageintervall für den Mailserver hoch eingestellt, leidet die Akkulaufzeit des mobilen Gerätes und wir alle wissen das man nie genug Akku dabei hat :-) Ist das Intervall für das Abrufen der E-Mails zu niedrieg kann es sein das wichtige E-Mails erst recht spät abgerufen werden.

RIM hat sich mit Ihren BlackBerrys an den “echten” Push Dienst gewagt und das meiner Meinung nach perfekt umgesetzt.

Mittlerweile ist es aber nicht nur möglich E-Mails mittels des Pushdienst an die BlackBerry Geräte in fast echtzeit zu verschicken. Die BlackBerry Push Infrastruktur erlaubt es Java Entwickler diesen Dienst für das Pushen von Daten in die eigens entwickelte mobile Java Anwendung zu nutzen.

Doch wie genau funktioniert eigentlich der Push Dienst von RIM an die BlackBerry´s?

  1. Ein Push wird vom Sender initiert
  2. Die BlackBerry Infrastruktur gibt eine Antwort zurück
  3. Die BlackBerry Infrastruktur veranlässt sofort den push an das BlackBerry
  4. Das BlackBerry gibt eine Antwort an die BlackBerry Infrastruktur zurück
  5. Die BlackBerry Infrastruktur leitet die Bestätigung an den ursprünglichen Sender zurück
  6. Der Sender bestätigt den Empfang der Bestätigung an die BlackBerry Infrastruktur
[caption id="attachment_485" align="aligncenter" width="300" caption="Vollansicht: Auf Bild klicken"][/caption]

Worin unterscheidet sich der BlackBerry Pushdienst von anderen Pushdiensten?

Der BlackBerry Pushdienst ist ein “echter” Datenpushdienst. Im Unterschied zu anderen Pushdiensten auf anderen Platformen kann man einem BlackBerry über den Push direkt Daten mitschicken und nicht nur benachrichtigen “Hey da gibt es neue Daten auf dem Server, rufe diese mal ab”. Das hat den großen Vorteil, dass diese Daten sofort zur Darstellung und Weiterverarbeitung auf dem BlackBerry zur Verfügung stehen. Der BlackBerry Push ist im Klartext Benachrichtigung über neue Daten inklusive der neuen Daten.

Pushdienst ist für Enterprise Benutzer und Endkunden verfügbar

BlackBerry´s können auf zwei Arten genutzt werden. Entweder über den BIS (BlackBerry Internet Serivce) oder über einen BES (BlackBerry Enterprise Server). Endkunden nutzen ihr BlackBerry meist über den BIS, welcher vom Mobilfunkprovider zur Verfügung gestellt wird und die Verbindung zur BlackBerry Infrastruktur aufbaut. Bei Enterprise Usern erledigt diese Arbeit meist ein firmeninterner BlackBerry Enterprise Server. Sobald ein BlackBerry über eine der beiden Wege verbunden ist, steht der Pushdienst zur Verfügung. Eine eindeutige Identifizierung der einzelnen BlackBerrys ist über die weltweit eindeutige BlackBerr PIN gegeben. Diese PIN ist alphanumerisch und besteht aus 8 Buchstaben und Zahlen. Darüber kann ein BlackBerry weltweit eindeutig adressiert und erreicht werden – unabhängig davon in welchem Mobilfunknetz es angemeldet ist (Vorrausgesetzt es ist eins der unzähligen Mobilfunknetze die eine Verbindung zum BlackBerry Netz haben).

Welche Möglichkeiten erhält ein Entwickler der Java Anwendungen für BlackBerry entwickelt?

Der Pushdienst von BlackBerry ermöglicht Entwicklern auf relativ einfach Art und Weise Inhalte wie z. B. Texte, Bilder & Grafiken oder Audiodaten an beliebig viele BlackBerry Benutzer schicken. Diese Daten können sehr zeitnah nahezu in echtzeit dann in eigenen entwickelten Anwendungen weiterverarbeitet und anzeiget werden. Der BlackBerry Anwender wird an dieser Stelle nicht nur über neue Daten informiert, man kann diese direkt mit dem Push mitschicken (begrenzt auf 8KB je Push). Dieser Ablauf ermöglicht eine extrem schnelle übermittlung und weiterverarbeitung von Daten, die dem mobilen Nutzer bereitgestellt werden sollen. Des Weiteren muss sich der Entwickler keine Sorgen über die Netzwerkverbindung (verschiedene Protokolle, verschiedene Mobilfunkprovider, Funkloch etc) machen. All dies wird von der BlackBerry Infrastruktur gehandelt und bietet bei der Entwicklung von mobilen Java Anwendungen für BlackBerrys großen Komfort.

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Nov 29

androidsWer auch für Mobiltelefone die mit Google´s Android Betriebssystem laufen Software entwickeln möchte muss steht meist vor der Frage: “Wie fange ich an…?”

Googles Dokumentation ist hier recht ausführlich, zumindest ausführlicher als die von BlackBerry (auch wenn die Stück für Stück aufholen!). Dennoch habe ich mich entschlossen meine Erfahrungen bei der Installation meiner Android Entwicklungsumgebung hier etwas zu dokumentieren.

Da viele Java Entwickler auf die Eclipse IDE setzen, gibt es auch auch für Android Entwickler ein passendes Eclipse Plug-In.

Ich habe mir das neue Eclipse in Version 3.5 (Galileo) herunter geladen und installiert. Auch als Workspace habe ich mir einen ganz neuen angelegt, um erste Tests mit der Android Plattform zu unternehmen.

Zuerst habe ich mir das Android SDK von folgender Seite geholt und entpackt:

http://developer.android.com/sdk/index.html

Als nächstes steht die Installation des Google Android Development Tools (kurz ADT) Eclipse Plug-In an. Die Installation verläuft über die Eclipse Update Funktion sehr einfach und problemlos! Hier kurz die die Auflistung der Links zu den Update Sites (Wer Probleme mit den HTTPS Seiten hat nimmt einfach den zweiten Link ohne das “S”ecure):

  • Eclipse 3.4 & 3.5
    • https://dl-ssl.google.com/android/eclipse/
    • http://dl-ssl.google.com/android/eclipse/

Anschließend markiert man den Eintrag “Developer Tools” und klickt auf “Next”.

[caption id="attachment_394" align="aligncenter" width="150" caption="Auswahl der zu installierenden Pakete"]Auswahl der zu installierenden Pakete[/caption]

Nach einem weiteren “Next” muss man noch der Lizenz zustimmen

[caption id="attachment_396" align="aligncenter" width="150" caption="Akzeptieren der Lizenzvereinbarung."]Akzeptieren der Lizenzvereinbarung.[/caption]

Anschließend wird das Google Android Eclipse Plug-In seine Arbeit verrichten und die benötigten Entwickler Tools installieren.

[caption id="attachment_398" align="aligncenter" width="150" caption="Installationsfortschritt"]Installationsfortschritt[/caption]

Als letzten Schritt wird nun noch empfohlen das man die Eclipse IDE neu startet. Nach Neustart nehmen wir dann noch die benötigten Einstellungen vor.

Dazu rufen wir die Eclipse Einstellungen auf.

Eclipse Einstellungen öffnen (hier unter Os X)

Dies ist unter

  • Os X über “Eclipse -> Preferences“, bzw. unter
  • Windows über “Window -> Preferences

möglich.

Im Linken Bereich wählt man dann den Punkt “Android” aus. Beim ersten öffnen der Einstellungsseite nach der Installation des Plug-In´s wird man gefragt ob man Benutzerstatistiken an Google senden möchte. Wer damit nicht einverstanden ist, sollte im folgenden Fenster den Haken abkreuzen.

Benutzerstatistiken an Google senden?Des Weiteren wird man darauf hingewiesen das dem Eclipse Adroid Plug-In der Ort des Android SDK´s noch nicht bekannt ist.

[caption id="attachment_406" align="aligncenter" width="150" caption="Ort für Android SDK setzen"]Ort für Android SDK setzen[/caption]

Genau um diese Einstellung zu setzen sind wir hier :-)
Man klickt also auf “Browse…” und navigiert sich zum Ort an dem man das weiter oben herunter geladene Android SDK entpackt hat.

[caption id="attachment_407" align="aligncenter" width="150" caption="Eclipse den Ort des Android SDK´s bekannt machen"]Eclipse den Ort des Android SDK´s bekannt machen[/caption]

Da weder das oben installierte Android SDK noch das Android Developer Tools Plug-In für Eclipse eine Android Plattform mit sich bringt, müssen wir diese manuell hinzufügen. Hierfür stehen uns die Android Tools, welche mit dem Andorid SDK kommen zur Verfügung. Wir starten dafür unter

  • Os X:
    • <PfadZumAdroidSdk>/tools/Android
  • Windows
    • <PfadZumAdroidSdk>/tools/SDK Setup.exe

Es sollte sich der Android SDK and AVD Manager öffnen. Wählt man hier links “Available Packages” aus kann man sich die unterschiedlichsten Plattformen des Android SDK´s herunter laden. Mit “Install Selected” installiert man die ausgewählten Module.

[caption id="attachment_408" align="aligncenter" width="150" caption="Android SDK Plattform auswählen"]Android SDK Plattform auswählen[/caption]

Man kann natürlich mehrere Plattformen auswählen um eine abwärtskompatibiltät seiner Anwendung gewährleisten zu können. Eine gegen Android Plattform 2.0 entwickelte Anwendung wird höchstwahrscheinlich nicht unter Plattform 1.6 laufen. Wer also auch ältere Geräte unterstützen möchte, sollte hier nicht gleich auf Android 2.0 setzen sondern lieber erstmal gegen die Android 1.6 oder sogar 1.5 entwickeln.

Wer Probleme mit dem Download über die HTTPS Verbindung hat, kann unter “Settings” den Haken bei “Force “https://…” setzen und somit die Verbindung zum Download über eine Standard HTTP-Verbindung erzwingen.

[caption id="attachment_409" align="aligncenter" width="150" caption="Download der Android SDK Platform über HTTP erzwingen"]Download der Android SDK Platform über HTTP erzwingen[/caption]

Ist die Installation fertig, ist auch soweit die Installation des Android Eclipse Plug-In´s abgeschlossen.

Startet man nun Eclipse neu und sieht sich noch einmal die Android Einstellungen an, sieht man nun auch das dort an der Stelle an der man das SDK zugeordnet hat die installierten Android SDK Plattformen auftauchen – in meinem Fall hier für Android 2.0 mit den passenden Google API´s.

[caption id="attachment_416" align="aligncenter" width="150" caption="Installierte Android SDK´s in Eclipse"]Installierte Android SDK´s in Eclipse[/caption]

Bevor man real mit der Entwicklung beginnen kann sind jedoch weitere Schritte nötig, die ich weiteren bald erscheinenden Blogs hier veröffentlichen werde.

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Nov 20

Am 9. November 2009 stellte BlackBerry die erste öffentlich beta Version des BlackBerry JDE Plug-in für Eclipse der Version 1.1 vor.

Diese neue Version läuft nun auch unter Eclipse 3.5 und das heißt für mich das ich auch die letzte Eclipse 3.4 Installation von meinem Rechner “verbannen” kann.

Es gibt nun eine einfache Möglichkeit die BlackBerry Sample Anwendungen zu importieren. Die Sample Anwendungen von BlackBerry werden passend zur jeweiligen Version eines Component Packs mit ausgeliefert. Da dies jedoch nicht immer so ersichtlich war – gerade für die die in die Welt der BlackBerry Java Entwicklung einsteigen wollten, vermute ich wurde dieses Feature mit eingebaut.

Man kann nun also über “File -> Import…” die BlackBerry Samples direkt in den Eclipse Workspace importieren

[caption id="attachment_356" align="aligncenter" width="150" caption="Import BlackBerry Samples"]Import BlackBerry Samples[/caption]

Im nächsten Fenster bekommt man nun die Möglichkeit das Component Pack auszuwählen, aus welchem die Beispiele importiert werden sollen. Dies ist insoweit wichtig, da sich mit höherer Version weitere Funktionen hinzugekommen sind bzw. von der Syntax her vereinfacht worden sind. Des Weiteren hat man hier die Wahl nur bestimmte, einzelne oder eben alle mitgelieferten Beispiele zu importieren.

[caption id="attachment_357" align="aligncenter" width="150" caption="Select Examples to import"]Select Examples to import[/caption]

Nach erfolgreichem Import aller Beispiel Projekte wird man aufgefordert Eclipse neu zu starten.

[caption id="attachment_358" align="aligncenter" width="150" caption="Eclipse Neustarten"]Eclipse Neustarten[/caption]

Ich selber habe mir für jede Component Pack Version die ich verwende einen eigenen Workspace mit Samples angelegt. So kann ich schnell zwischen den jeweiligen für die Version passenden Beispielen wechseln.

[caption id="attachment_359" align="aligncenter" width="150" caption="Übersicht der erfolgreich importierten Projekte"]Übersicht der erfolgreich importierten Projekte[/caption]

Um ein Beispiel ganz schnell mal im Simulator zu starten, wählt man das entsprechende Projekt aus und klickt mit der der Rechten Maustaste auf selbiges. Im Kontext Menu wählt man “Run As -> BlackBerry Simulator” aus.

[caption id="attachment_360" align="aligncenter" width="150" caption="Run As BlackBerry Simulator"]Run As BlackBerry Simulator[/caption]

Man sollte nun nach kurzer Zeit den Simulator starten sehen. Anschließend findet man die Anwendung – hier das “Hello World” Example im Ordner Downloads. In diesem Ordner landen standardmäßig alle Anwendungen die so aus der Eclipse IDE heraus gestartet werden (Natürlich kann man wie gewohnt die Anwendung auf dem BlackBerry in der bekannten Ordnerstruktur bewegen und verschieben. Die Postion der Anwendung merkt sich der Simulator sogar)

[caption id="attachment_361" align="aligncenter" width="150" caption=""Hello World" Example in Downloads Ordner"]"Hello World" Example in Downloads Ordner[/caption]

Nach dem Starten des Beispiels sollte folgendes “Hello World” auf dem Display des BlackBerry Simulators erscheinen:

[caption id="attachment_362" align="aligncenter" width="150" caption=""Hello World" Sample in BlackBerry Simulator"]"Hello World" Sample in BlackBerry Simulator[/caption]

Nach selbigen Prinzip können (fast) alle hier importierten Beispiel-Anwendungen gestartet werden. Fast deshalb, weil es Beispielanwendungen gibt die eine Serverkomponente benötigen. Ich werde das in den nächsten Tagen nachreichen und hier mit dem entsprechenden Artikel verlinken.

Für Kommentare nutzt doch bitte die Kommentarfunktion weiter unten. Vielen Dank !

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Nov 20

Um es den Entwicklern so komfortabel wie möglich zu machen bietet BlackBerry neben einer eigenen IDE zusätzlich auch ein JDE Plug-in für die Eclipse IDE an.

Nachfolgend gehe ich kurz auf die Installation des Plug-ins unter Eclipse (Vers. 3.4) ein. Neben der reinen Installation gibt es aber noch ein paar zusätzliche Tips und Tricks die zum Teil doch recht wichtig sind für ein reibungsloses Entwickeln, Debuggen und Testen von BlackBerry Java Anwendungen.

Vorraussetzung für die Installation ist eine installierte Eclipse IDE in Version 3.4. Leider gibt es bis dato nur unter Windows die Möglichkeit BlackBerry Java Anwendungen zu entwickeln und über den Simulator zu testen. Auf der BlackBerry Developer Conference (Link: BlackBerry Developer Conference 2009 – Ein Rückblick) ist jedoch auch eine baldige “light” Unterstützung für Mac OsX angekündigt worden. Sobald dies veröffentlicht ist werde ich darüber ausführlich berichten.

Generell sollte man die Speicherzuweisung in der eclipse.ini für die Eclipse Umgebung etwas heraufsetzen. Meine hier gezeigten Daten basieren auf ein Windows XP mit 2GB Speicher (simuliert in Parallels auf einem MacBook mit 4GB Speicher).
Die eclipse.ini liegt im Installationsverzeichnis vom Eclipse selber. Bei mir also, da ich Eclipse direkt unter C:\ installiert habe im Ordner C:\eclipse

[caption id="attachment_332" align="aligncenter" width="150" caption="Ort der eclipse.ini"]Ort der eclipse.ini[/caption]

Wenn man diese Datei nun mit einem Editor öffnet kann man die Werte für die Speicherzuweisung:

  • -Xms
  • -Xmx

wie folgt anpassen:

[caption id="attachment_333" align="aligncenter" width="150" caption="Werte für Xms und Xmx in eclipse.ini"]Werte für Xms und Xmx in eclipse.ini[/caption]

Bevor man ein Projekt anlegt bzw. importiert sollte man den Workspace konfigurieren. Hier ist wichtig um international und Plattform übergreifend entwickeln zu können das Text file ecoding auf UTF-8 zu setzen. Die Einstellung dazu findet man in den Eclipse Preferences -> Workspace:

[caption id="attachment_335" align="aligncenter" width="150" caption="Text file encoding auf UTF-8 stellen"]Text file encoding auf UTF-8 stellen[/caption]

Nun sind wir an der Stelle an der wir das BlackBerry Plug-in im Eclipse installieren können.

BlackBerry bietet dafür eine Update-Site für Eclipse an Den aktuellen Link findet Ihr unter:

BlackBerry JDE Plug-in für Eclipse

[caption id="attachment_336" align="aligncenter" width="150" caption="BlackBerry JDE Eclipse Plug-in Update Site"]BlackBerry JDE Eclipse Plug-in Update Site[/caption]

Diesen Link kann man dann über die Eclipse Software Updates installieren. Hierzu bitte folgendenden Menueintrag aufrufen:
Help -> Software Updates…

[caption id="attachment_338" align="aligncenter" width="150" caption="Eclipse Software Updates..."]Eclipse Software Updates...[/caption]

Um von der Update Seite das Plug-in installieren zu können muss man über “Add-Site…” die URL zur BlackBerry Update-Site der Eclipse IDE bekannt machen.

[caption id="attachment_339" align="aligncenter" width="150" caption="Update-Site hinzufügen"]Update-Site hinzufügen[/caption]

Als nächstes muss zumindest ein Component-Pack installiert werden. In diesem Fall das BlackBerry Component Pack 5.0.0.
Die Versionsnummer des Component Pack´s gibt an gegen welche BlackBerry Firmwareversion entwickelt wird. Das bedeutet im Klartext:

Wenn Component Pack 5.0.0 installiert ist und verwendet wird, muss auf dem BlackBerry Gerät auf welchem die Software später laufen soll ebenfalls mindestens Firmware 5.0 laufen. Die Software wäre somit mit Geräten die die Firmware  5.0 nicht unterstützen nicht lauffähig.

[caption id="attachment_340" align="aligncenter" width="150" caption="Auswahl des BlackBerry Component Packs"]Auswahl des BlackBerry Component Packs[/caption]

Nun noch auf “Install…” drücken und die Installation beginnt. In den nachfolgenden Screens sollte einfach mit “weiter…weiter…” fortgefahren werden (die Lizenzvereinbarung muss wie immer akzeptiert werden).

Sollten Sie wie hier angegeben die Version 5.0 des Component Packs herunterladen wollen müssen sie ein bei BlackBerry in der Developer Zone registrierter Benutzer sein, da sich diese Version noch im “beta” Stand befindet. Sie werden während des downloads aufgefordert Ihre Benutzerangaben zu machen:

[caption id="attachment_341" align="aligncenter" width="150" caption="Connect to BlackBerry Developer Zone"]Connect to BlackBerry Developer Zone[/caption]

Im Anschluss wird man noch aufgefordert die Eclipse IDE einmal neu zu starten.

[caption id="attachment_342" align="aligncenter" width="150" caption="Restart Eclipse"]Restart Eclipse[/caption]

Im Prinzip ist die Installation an dieser Stelle abgeschlossen. Im Eclipse Menu sollte nach Neustart selbiger im Menu ein weiterer Eintrag “BlackBerry” auftauchen.

[caption id="attachment_343" align="aligncenter" width="150" caption="BlackBerry JDE Plug-in für Eclipse erfolgreich installiert"]BlackBerry JDE Plug-in für Eclipse erfolgreich installiert[/caption]

Ein neues BlackBerry Projekt kann nun über “File->New->Other…” angelegt werden.

[caption id="attachment_344" align="aligncenter" width="150" caption="Neues BlackBerry Eclipse Projekt anlegen (01)"]Neues BlackBerry Eclipse Projekt anlegen (01)[/caption] [caption id="attachment_345" align="aligncenter" width="150" caption="Neues BlackBerry Eclipse Projekt anlegen (02)"]Neues BlackBerry Eclipse Projekt anlegen (02)[/caption] [caption id="attachment_346" align="aligncenter" width="150" caption="Neues BlackBerry Eclipse Projekt anlegen (03)"]Neues BlackBerry Eclipse Projekt anlegen (03)[/caption]

Nun kann das BlackBerry JDE Plug-in für Eclipse verwendet werden.

Für Kommentare zum Artikel steht Euch wie immer die Kommentar Funktion weiter unten zur Verfügung. Gerne auch für konstruktive Kritik :-)

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Nov 20
[caption id="attachment_318" align="alignleft" width="150" caption="BlackBerry Developer Conference - Come build with us..."]BlackBerry Developer Conference - Come build with us...[/caption]

Vom 9.-12. November fand in San Francisco (Kalifornien, USA) die zweite Entwickler Konferenz für BlackBerry Software statt. Die BlackBerry Developer Conference wurde wie auch 2008 von RIM, dem BlackBerry Hersteller ausgerichtet und ist neben der WES (Wireless Enterprise Symposium, Orlando, USA) die zweite große Veranstaltung im Jahr.

In der Generell Session, die am Montag die Conference offiziell eröffnet, wurden einige Neuigkeiten vorgestellt, die zum Teil schon am selben Tag verfügbar waren.

Die für mich wichtigsten Neuigkeiten waren unter anderem

  • Neues (beta) BlackBerry JDE Eclipse Plugin (Version 1.1)
  • Ankündigung und Live Vorschau des GUI Builders für JAVA (Genau den hatte ich auf der WES 2009 im Developer Bof mir von den RIM Entwicklern gewünscht – Danke an dieser Stelle!!!)
  • Hot-deploy Funktion von Programmständen  während der Entwicklung OHNE den Simulator neu starten zu müssen
  • Ankündigung eines neuen smarten und schnell startender JAVA BlackBerry Simulator
  • Ankündigung der Mac OsX Unterstützung mit genau diesem JAVA BlackBerry Simulators
[caption id="attachment_320" align="alignright" width="150" caption="Kurz vor Beginn der Generell Session"]Kurz vor Beginn der Generell Session[/caption]

Neben den gerade aufgezählten zum Teil mit großem Applaus honorierten Ankündigungen gab es noch weitere interessante und zum Teil unerwartete Neuigkeiten.

  • Ich denke die größte Überraschung war die Zusammenarbeit mit Adobe und die somit kommende Unterstützung von Flash sowie die Integration von Entwickler-tools in einen Großteil der Adobe Produktpalette (u. a. Adobe Dreamweaver, Adobe Illustrator, Adobe Photoshop…)

Mit der Unterstützung von Flash auf dem BlackBerry ist RIM Apple einen schon nicht kleinen Schritt voraus. Sie erschließen sich somit die Kraft der Webentwickler, die mit Flash arbeiten und öffnen die Pforte für mobile Flashanwendungen.

Ebenfalls einen eigenen Abschnitt in der Generell Session hat RIM dem neuen

  • Theme-Builder  und der
  • Unterstützung von Open GL ES

gewidmet.

Was gab es noch?

RIM kündigt das BlackBerry Academic Program an. Es soll somit Studenten der Einstig in die BlackBerry Welt erleichtert werden. Es gibt Programme für BES (BlackBerry Enterprise Server) Administratoren, mobile Anwendungsentwickler, sowie Support´ler.

Am Abend des ersten Tages wurden dann noch die 16 Finalisten des BlackBerry Partner Fund Developer Challange vorgestellt und anschließend der Sieger gekürt. Leider ging das ganze alles etwas unter – vor allem die Siegerehrung der 3 Sieger:

  1. 7digital Music Store von DevelopIQ (100.000$ Preisgeld)
  2. Fierce Towers von Nickel Buddy (25.000$ Preisgeld)
  3. Kik von unsynced (5.000$ Preisgeld)

Eine “nette” und treffende Zusammenfassung der Developer Challange findet ihr im Blog “mobile zeitgeist“.

Ansonsten war die zweite BlackBerry Developer Conference einen Tag länger als die Premiere im Vorjahr. Der letzte Tag war mit so genannten “Round Tables” zu diversen Themen ziemlich schnell in den zu besuchenden Session’s mit eingeplant und somit auch recht schnell “ausgebucht”.

Natürlich gab es auch dieses Jahr wieder die “Hand-on”-Labs sowie die Möglichkeit sich zum BlackBerry Certified Application Developer zertifizieren zu lassen.

[caption id="attachment_319" align="alignright" width="150" caption="My Badge"]My Badge[/caption]

Ich selber kam mit überwiegend positiven Eindrücken aus San Francisco wieder zurück nach München und kann nur sagen das sich die knapp 12 Stunden Flugzeit vollends gelohnt haben!

Freue mich wie immer über Kommentare von Euch und vielleicht war ja einer meiner Leser auch vor Ort bzw. plant nächstes Jahr zur WES und/oder 3. Developer Conference zu kommen.

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